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Flusskreuzfahrt auf der Seine mit der MS Botticelli, vom 17. bis 23. April 2026

Schon vom weitem zeichnete sich ihre elegante Struktur am Himmel ab. Wir näherten uns der Schrägseilhängebrücke, der "Pont de Normandie", welche Le Havre mit Honfleur verbindet. Sie wurde 1995 eingeweiht und ist mit einer Spannweite von 856 m die größte in Europa. Unser langer Anfahrtsweg ging somit seinem Ende entgegen. Unsere Urlaubsstimmung hatte allerdings schon mit dem Reiseantritt in Koblenz begonnen, denn Jörg am Steuer und Walter als Betreuer garantierte uns ein angenehmes Reiseerlebnis für die mehr als 700 km bis zu unserem Ziel. 

Im Hafen von Honfleur wartete die Botticelli auf uns, wir wurden am Bus vom Bordpersonal freudig begrüßt und unsere Koffer eilten uns voraus in unsere Kabinen. Angenehm, so empfangen zu werden. Später bei der allgemeinen Begrüßung im Salon lernten wir den Kapitän, die Chefin für die innere Organisation und die Betreuung der Gäste sowie den Koch kennen. Es folgten eine allgemeine Einweisung in das Schiff und wie wir uns bei unseren Landgängen verhalten müssen, damit keiner verloren geht.

Wir hatten ein wenig Zeit, das Schiff zu erkunden, dabei wurden die Sitzordnungen bei Tisch festgelegt, was nicht jeder mitbekam und schließlich dazu führte, dass Walter eingriff und die Pläne noch ein wenig optimierte, wie er sagte. Schließlich kennt er seine Kunden am besten und weiß, wer gerne zusammensitzt. Zu den Mahlzeiten wurden wir vorher über Bordlautsprecher rechtzeitig informiert und Maryline, die Chefin an Deck verkündete auch jedes Mal, welche Speisenfolge uns erwarten würde, damit wir uns konkreter auf die Mahlzeiten freuen konnten. Das Essen war ausgezeichnet, wie es sich für Frankreich gehört und die Teller gut vorgewärmt, wie einige anerkennend feststellten. Zudem wurden wir flink und freundlich bedient. Nach dem Abendessen erlebten wir noch eine Vorführung alter normannischer Tänze in original Trachtenkostümen musikalisch begleitet von den Klängen einer alten Drehleier Das war schon mal ein schöner Auftakt!

   

Am Samstagvormittag hatten wir Gelegenheit, das Städtchen Honfleur auf eigene Faust zu erkunden. Wir bahnten uns einen Weg durch das Gewirr der zahlreichen Marktbuden, bestaunten das vielfältige Angebot und erreichten bald die engen Gassen der alten Stadt. Mit ihren 6600 Einwohnern wirkte Honfleur recht betriebsam, nicht nur wegen des Wochenendes, sondern dieser Ort ist als Kleinod einer typisch mittelalterlichen Stadt berühmt. Eine besondere Wirkung geht vom alten Hafen aus, dessen Becken von vier- bis siebenstöckigen, schmalen Fachwerkhäusern umrahmt wird. Im Mittelalter erfolgte die Besteuerung nach der Bodenfläche, daher baute man auf kleiner Parzelle lieber in die Höhe und schuf zusätzlichen Wohnraum durch Vorkragungen der oberen Stockwerke, die sich in den engen Gassen in der Höhe fast berührten. Nach einigen Feuersbrünsten, die sich aufgrund dieser Bauweise schnell ausbreiten konnten, wurde es verboten, die oberen Geschosse auskragend zu bauen.

Dieses alte Hafenbecken, welches auf Weisung von Ludwig XIV erbaut wurde, zog im 19. Jahrhundert viele Maler an. Eugène Boudin (1824-1898), der Maler der Küstenlandschaften stammt aus Honfleur. Maler wie Courbet, Sisley, Claude Monet, Pissarro, Renoir und Cézanne kamen an die Blumenküste und nach Honfleur, um hier zu malen. Dadurch wurde der Ort bekannt und gilt als eine der Geburtsstätten des Impressionismus. Mehrere Kunstgalerien und Antiquitätengeschäfte sind ein Spiegel dieser Entwicklung.

Überaus sehenswert ist die Kirche Sainte Catherine. Sie wurde 1468 von Schiffszimmerleuten aus Holz erbaut, weil Steine viel zu teuer waren und sieht innen wie ein Schiffsrumpf aus, der auf dem Kopf steht. Der Glockenturm ist nicht Teil des Gebäudes, sondern steht in einigem Abstand gegenüber. Damals wusste man zwar nicht, wie man Blitze am Haus ableiten kann, hatte aber beobachtet, dass Blitze immer am höchsten Punkt einschlagen. Bei einer solchen Gefahr im Gewitter würde also zuerst der Kirchturm getroffen und der eigentliche Kirchenbau verschont.

 
     
 
  Sainte Catherine  
   

Aber wir wollen die alten Gassen mit den schönen Häusern und den verführerischen Geschäften nicht vergessen. Wir haben sie gemütlich durchwandert und sind nach einer Rast am alten Hafen an dem Karussell vorbei zu unserem Schiff geschlendert, wo alsbald das Mittagessen serviert wurde. Nach einer Erholungspause machten wir uns auf zu unserem Bus, um mit einer Reiseführerin zum mondänen Badeort Deauville zu fahren. Auf dieser Reise lernten wir die typische normannische Landschaft näher kennen.

Wir hatten sehr schönes Wetter, dadurch wirkten die Farben besonders intensiv, alle Grüntöne, zwischendrin die gelben Rapsfelder bis zum Horizont, dann wieder ausgedehnte grüne Rasenflächen bestanden mit Apfelbäumen, alte Höfe umgeben mit Hecken, die Häuser mit dem typischen normannischen Fachwerk und immer wieder Dächer zum Teil aus Schilfrohr und alles so gepflegt und sauber. Bei manchen rohrgedeckten Häusern schienen entlang des Firstes Blumen zu wachsen. Das sind Lilien, die dort bewusst in Erde gepflanzt werden, sie brauchen viel Wasser und sorgen so dafür, dass sich am First keine stauende Nässe bilden kann.

Auf den Weiden grasten die typischen normannischen Kühe, die um ihre Augen herum eine schwarze ringförmige Zeichnung aufweisen. Sie geben pro Tag etwa 10 Liter gehaltvolle Milch, die zu Käse und Rahm weiterverarbeitet wird, während unsere Holsteiner Kühe zu Hochleistungstieren gezüchtet wurden, die am Tag bis zu 30 Liter Milch geben. Unsere Reiseleiterin sprach dann auch von der Käseproduktion, einem wichtigen Wirtschaftszweig in der Normandie. Der Camembert, der ursprünglich aus der Normandie stammt, wurde nicht geschützt, andere Käseproduzenten können den Namen auch verwenden. Hier die wichtigsten Sorten aus der Normandie: Camembert aus der Normandie, Livarot, Pont-L’Évèque und Neufchatel.

Da in der Normandie wegen des besonderen Klimas viele Apfelbäume gedeihen, ist der Cidre ein verbreitetes Getränk, wer es etwas härter mag, greift zum Calvados, der in sehr vielen Spielarten angeboten wird oder er bevorzugt als Aperitif einen Pommeau. Wie unsere Reiseleiterin weiter erläuterte, ist die Haute Normandie weltweit führendes Flachsanbaugebiet. Die kalkhaltigen Böden und das recht milde Klima mit ausgiebigen Niederschlägen bilden ideale Voraussetzungen für das Wachstum der Leinpflanzen. Sie erreichen eine beachtliche Größe und sind von hoher Qualität. Wenn die Pflanze in voller Blüte steht, sind die ausgedehnten blauen Felder ein unvergesslicher Anblick. Früher wurde der Flachs in der Normandie weiterverarbeitet zu ausgesprochen schönen fast künstlerischen Stoffen. Seit längerer Zeit wird er in großen Ballen nach China verschifft und dort weiterverarbeitet, damit sind viele alte Handwerkskünste der Normandie im Textilbereich verloren gegangen.

In neuerer Zeit gibt es eine Gegenbewegung, weil die Verfahrenstechniker und Ingenieure neue Einsatzgebiete für die Flachsfaser erschlossen haben, bleibt ein wachsender Anteil der Ernte zur Weiterverarbeitung im Land. Überall wo Gewicht eingespart werden muss und das Material eine gute Festigkeit aufweisen muss, ist die Flachsfaser vorzüglich geeignet, so zum Innenausbau von Fahrzeugen und dergleichen mehr. Zudem ist sie biologisch abbaubar, was ein entscheidender Vorteil ist.

Wir erreichten Deauville und bekamen eine Ahnung davon, wie um 1860 herum aus einem kleinen Fischerdorf ein mondänes Seebad für die reichen Einwohner aus Paris entstanden ist. Prachtvolle Villen säumen die Straßen, eine Eisenbahnverbindung wurde eigens gebaut, damit die vornehme Welt ihre Zweitresidenzen aufsuchen konnte. Deauville verfügt über einen bedeutenden Yachthafen, eine Pferdrennbahn, ein berühmtes Casino und eine über 600 Meter lange Promenade aus Holzdielen. Eindrucksvoll ist sein überaus breiter Sandstrand. Viele Berühmtheiten haben hier verkehrt. Wir begnügten uns damit, den Strand entlang zu wandern, anschließend im Café ein Getränk zu uns zu nehmen und den Blick auf das Meer zu genießen. Danach ging es mit dem Bus zurück zu unserem Schiff, das um 23.00 Uhr Honfleur verlassen hat, um gegen 2.00 Uhr in Caudebec en Caux anzulegen. Übrigens verliefen alle Manöver ruhig, unsere Nachtruhe wurde nicht gestört und die Besatzung agierte leise wenn wir die Schleusen passierten oder anlegten und die Gangway zum Land aufgebaut wurde.

   
   

Am Sonntagmorgen sind wir nach einem gemütlichen Frühstück mit unserem Bus und einer Reiseleiterin zum Seebad Étretat gefahren, das wegen seiner steilen Kreidefelsen berühmt ist und daher Touristenströme regelrecht anzieht. Die Gemeinde versucht, diesen Ansturm zu steuern unter anderem dadurch, dass der Parkplatz für einen Bus 100,00 € beträgt, unabhängig von der Parkdauer. Aber wer den ersten Blick auf diese von Kreidefelsen flankierte Bucht richten kann, versteht dieses Interesse.

Es gibt besondere Orte auf der Welt, dies ist einer davon. Nach dem ersten Staunen greifen viele zu Smartphone oder Kamera und versuchen die Atmosphäre einzufangen. Kein Wunder, dass die Maler des 19. Jahrhunderts immer wieder bemüht waren, diesen besonderen Eindruck der Natur auf ihre Staffeleien zu bannen, die Bucht mit ihren Kreidefelsen, dazu das Meer ruhig oder aufgewühlt und ein Himmel voller Wolken oder auch in klarem Azurblau. Die Kreidefelsen sind nicht einfach weiß sondern ihre Färbung variiert je nach Sonnenlicht und Wolken, sie können in verschiedenen Grautönen erscheinen. gelbe und rötliche Partien zeigen, in die sich auch bläuliche Tupfer einmischen, kurz für die Maler dieser Zeit eine reizvolle Aufgabe, den momentanen Eindruck, die Impression, in Farbe festzuhalten.

Die Erosion hat in der Formation der Kreidefelsen einen natürlichen Brückenbogen geformt, die Arche, auch Porte d’Aval (Elefantenrüssel) genannt und außerdem die Felsnadel Aiguille. Zwischen Strand und Ort erstreckt sich ein Damm, der auch Promenade ist. Der Strand in dieser Bucht besteht aus unzähligen rundgeschliffenen Steinen. Wir erlebten die Bucht von Étretat in ausgesprochen friedlichem Zustand, es kann auch deutlich wilder zugehen, wenn die Brandung zunimmt und die Steine mit dem zu- und abfließenden Wasser rasselnd in Bewegung geraten. Es ist streng verboten, sich einen Stein vom Strand als Erinnerung mitzunehmen, denn diese Strandkiesel sind wichtig, sie dämpfen die Wucht der Wellen.

Etretat
Etretat

Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis fuhren wir mit dem Bus zurück zum Schiff und hatten nach dem Mittagessen die Gelegenheit unsere Weiterfahrt nach Rouen, wo wir gegen 17.00 Uhr angekommen sind, auf dem Deck oder im Salon zu genießen. Einige nutzten die Gelegenheit in Rouen an Land zu gehen und das Innere der berühmten Kathedrale Saint-Pierre aus der Spätgotik zu erkunden. Sie war am nächsten Tag, am Montag als wir mit unserer Stadtführerin unterwegs waren, leider geschlossen, was wir vorher nicht wussten. Nach dem Abendessen erfreute uns ein Sänger mit Liedern und Chansons aus unserer Jugendzeit und brachte mächtig Stimmung und Tanzlust unter uns Seniorinnen und Senioren.

Fahrt nach Rouen
Auf der Fahrt nach Rouen

Am nächsten Morgen erhielten wir unter der kundigen Führung von Frederique interessante Einblicke in die Stadt Rouen mit ihren über 700 Fachwerkhäusern. Wie sie uns erklärte, haben die Eichenbalken die Jahrhunderte überstanden, weil die Stämme der Bäume in früheren Zeiten nach dem Fällen bis zu 7 Jahren in Salzwasser lagen, danach wurden sie einige Jahre an der Luft getrocknet und sind dadurch widerstandsfähig gegen Schädlinge aller Art geworden. Bei unserem Rundgang kamen wir auch an einer bekannten Confiserie vorbei, das heißt nicht alle von uns. Einige mussten schnell Köstlichkeiten einkaufen und vor allem die kostenlos angebotenen Tränen der Jeanne d’Arc probieren.

In der Rue du Gros-Horloge erregte die astronomische Uhr, eine der ältesten in Europa, unsere Aufmerksamkeit. Es ist ein Monument, das aus einem Renaissancebogen besteht, der die Straße überspannt. Unsere Reiseleiterin erklärte die Funktionsweise. Der einzelne Zeiger zeigt die Zeit an, während ein Globus über dem Zifferblatt die Mondphasen anzeigt und unter der Zahl VI eine Gottheit erscheint, um den Wochentag anzuzeigen. Unser Rundgang durch Rouen endete am alten Marktplatz in der Kirche Sainte-Jeanne-d’Arc. Sie wurde 1979 am Ort des Martyriums fertiggestellt, wo Jeanne d’Arc 1431 auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden ist. Der Bau kombiniert moderne Architektur mit historischen Glasfenstern aus dem 16. Jahrhundert. Ein vor allem innen eindrucksvoller Bau. Am Nachmittag genossen wir die ruhige Fahrt unseres Schiffes durch die herrliche Landschaft der geschichtsträchtigen Normandie

Aître Saint-Madou  

Sainte-Jeanne-d'Arc
  Wassermühle Vernon
  Morgenidylle

Am folgenden Dienstag besuchten wir vormittags den kleinen Ort Civerny, um Haus und Garten von Claude Monet kennenzulernen, der hier gelebt hat. Da wir dieses Anwesen recht früh erkunden konnten, war noch nicht viel Betrieb, der sich aber im Laufe des vormittags mehr und mehr steigerte. Der Garten stand in voller Blüte, man wusste nicht, wo man zuerst hinschauen sollte. Manche nahmen auf den bereitgestellten Bänken Platz, um diese Pracht in Ruhe auf sich wirken zu lassen, doch Vorsicht, an den schattigen Stellen waren die Bänke noch nass!

   
   

 Monet hatte seinen Garten minutiös geplant, das war hier zu sehen. Auf der anderen Seite unter der Straße hindurch erstreckte sich der Bereich mit dem berühmten Seerosenteich und der japanischen Brücke., alles Motive, die sich auf zahlreichen Bildern von Monet wiederfinden. Empfehlenswert ist auch der Gang durchs Haus, bei dem man ein wenig nachempfinden kann, wie hier früher gelebt wurde. Wunderbare Blickachsen ergeben sich auch hier.

Nachdem wir uns sattgesehen hatten, machten wir uns auf zu unserem Bus, der dem inzwischen weitergefahrenem Schiff zur neuen Anlegestelle in Mantes-la-Jolie folgen musste. Wieder an Deck, genossen wir die ruhige Fahrt des Schiffes bis zur Einfahrt in Paris. Dann wurde es Zeit, sich für das Galadinner einzustimmen. Den Servicekräften und den Fachleuten aus der Küche ist es gelungen, uns einen unvergesslichen Abend zu bereiten. Vielen Dank dafür!

   
   
   

Am nächsten Tag, am Mittwoch starteten wir mit dem Reiseführer Peter, einem Deutschen, den es der Liebe wegen nach Paris gezogen hatte, bei bestem Wetter zu unserer Stadtrundfahrt. Er bemühte sich, uns alle bedeutenden Gebäude und Einrichtungen der Stadt zu zeigen und ermöglichte es uns zwischendrin auszusteigen, um in Ruhe den Eiffelturm oder den Invalidendom zu fotografieren. Peter plauderte munter drauflos mit Witz und Charme aber auch kritisch. Er erwähnte die ungeheuer hohe Verschuldung der Stadt Paris und auch des Staates Frankreich, wies auf die kaputten Straßen hin, die vielen Baustellen, lobte aber auch die phantastische Organisation der Olympischen Spiele bei denen Paris und Frankreich sich von der besten Seite gezeigt hatten.

Die auffallend vielen Radfahrer hielt er wegen ihrer unbekümmerten Auslegung der Verkehrsregeln alle für farbenblind. Auch die ehemalige Bürgermeisterin, die den Autoverkehr in der Stadt zurückgedrängt hat, die Seine wieder sauberer machen ließ so wie allgemein die Luft in der Stadt und das Leben in ihr wieder lebenswert machen wollte und dafür im Ausland viel Beachtung fand, sah er auch wegen der vielen Schulden, die sie angehäuft hatte, weniger positiv. Peter und Jörg verstanden sich gut, das war zu spüren, denn Jörg lenkte unseren Bus unter seiner Anleitung mit der gewohnten Umsicht und Ruhe durch das quirlige Paris. Die Zeit verflog recht schnell und wir gingen wieder an Bord, um bald darauf zu Mittag zu essen.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Einige machten sich auf, um die Kathedrale Notre Dame in ihrem neuen Glanz zu bewundern und schafften es trotz der langen Schlangen ins Innere der Kirche, so zum Beispiel Walter, der eine ganze Reihe von Fotos vom deutlich aufgehelltem Inneren der Kirche gemacht hat.

Place Vauban Madeleine
   
   
   

 Am Abend, nach dem Essen startete unser Schiff dann zur Lichterfahrt, kommentiert von unserer unermüdlichen Bordmanagerin Maryline. Sie schaffte es, während unserer ganzen Reise, sehr präsent zu sein ohne als aufdringlich empfunden zu werden.  Mit ihrer natürlichen Freundlichkeit erzeugt sie eine gute Grundstimmung bei ihrem Personal, die sich auch auf das Wohlbefinden der Gäste überträgt.

   
   
  Zwischenstopp in Châlons-en-Champagne

 Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen und wir traten unsere mehr als 500 km lange Heimreise bei wieder strahlendem Wetter an. Wir blicken in dankbarer Erinnerung an ein von Walter organisiertes wunderbares Reiseerlebnis zurück und verabschieden uns von Jörg, der uns auf vielen Reisen in Europa sicher durch die Lande gefahren hat, mit den besten Wünschen für seinen neuen Aufgabenbereich, denn er wird künftig einen LKW fahren und dadurch wieder mehr zu Hause sein können und sein Privatleben mehr genießen können. 

eine letzte Rast oder Verschnaufpause auf der Heimfahrt

Text: Manfred Henjes, Fotos: Walter Beergmann